FÜR SHOOTING CHRONY CHRONOGRAFEN VOM
TYP F-1¹, M-1¹, PFEIL u. BOGEN¹ , und PAINTBALL CHRONY
sowie die entsprechenden Geräte vom Typ MASTER CHRONY

 

EINLEITUNG


LESEN SIE DAS HANDBUCH VOR GEBRAUCH
DES CHRONOGRAFEN BITTE AUFMERKSAM DURCH

Die Firma SHOOTING CHRONY INC. übernimmt keine direkte bzw. indirekte Verantwortung für gerichtliche Verfahren, die mit dem Gebrauch ihrer Produkte zusammenhängen, und deren Folgen.

Jeder Shooting Chrony misst die Geschwindigkeit von Patronen, Pfeilen, Schrotkugeln, Luftgewehrkugeln, sog. Paintballs usw. in einem Bereich von 30 FPS bis 7000 FPS (Fuß pro Sekunde) mit einer Genauigkeit von über 99,5%. Der Chrony® kann fast überall eingesetzt werden. Er braucht nur auseinandergeklappt, auf einem Dreifuß befestigt oder auf einen Tisch gestellt und (bei Bedarf) mit Diffusoren bestückt zu werden. Es kann in weniger als 2 Minuten geschossen werden. Alle Chronys haben eine beschränkte Garantie mit einer Laufzeit von 3 Jahren. Die Master Chronys besitzen die gleichen Eigenschaften wie die Shooting Chronys . Darüber hinaus sind die Master Chronys mit einer Flüssigkristallanzeige ausgestattet, d.h. einem LCD-Monitor, der das Messergebnis direkt am Schießstand anzeigt, so dass man nicht nach vor gehen muss. Dieser Monitor fungiert außerdem als Fernsteuerung.


¹ Ab dem 1. Januar 2000, ab Seriennummer: 157288,

  1. Wurden die Farben aller F-1, M-1 Shooting Chronys, und der jeweiligen Master Chronys sowie aller Pfeil und Boden Chronys und Paintball Chronys auf Grün umgestellt.
  2. Wurden der F-1 Shooting Chrony® und der F-1 Master Chrony® mit einer Doppelanschlussbuchse für die Fernsteuerung und/oder den Chrony Ballistikdrucker ausgestattet.

 

INHALTSVERZEICHNIS
Page #
FUNKTIONEN
1
DIE VORBEREITUNG
2
ACHTUNG! NOCH NICHT SCHIEßEN!
3
DAS GERÄT IST JETZT EINSATZBEREIT
4
DEZIMALPUNKT
5
EINSATZ IN GESCHLOSSENEN RÄUMEN
6
FEHLERSUCHE UND -BEHEBUNG
7
WEITERE TIPPS UND HINWEISE
8
FORMELN
9
TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN
10
PHYSIKALISCHE/FUNKTIONELLE SPEZIFIKATIONEN
11
Kurzanleitung  

 

FUNKTIONEN

F-1 CHRONY®

  • Nummerierte Schussgeschwindigkeiten ;
  • Geschwindigkeit wird bis zum nächsten Schuss angezeigt ;
  • 48-Stunden-Batteriebetrieb mit 9 Volt Alkalibatterien ;
  • Doppelanschlussbuchse für die zusätzlich lieferbare Fernsteuerung oder den Chrony Ballistikdrucker . Der Chrony Ballistikdrucker kann auch als Fernsteuerung eingesetzt werden. Der Drucker druckt die Schussgeschwindigkeiten auf normalem Papier aus. Nach dem Schießen die STAT- Taste am Drucker drücken, um Hi (Höchst-), Low (Tiefst-) und Durchschnittsgeschwindigkeiten, größte Streuung und Standardabweichung auszudrucken.
    !! Diese Information ist nur abfragbar,
    wenn der F-1 Chrony zusammen mit
    der Fernsteuerung oder dem Chrony Ballistikdrucker
    verwendet wird. !!
  • Die Aufrüstung zum Alpha, Beta oder Gamma Shooting Chrony® bzw. Master Chrony® ist möglich.

M-1, PFEIL u. BOGEN und PAINTBALL CHRONY®

  • Diese Chronografen besitzen die gleichen Funktionen wie der F-1 Chrony® die Doppelanschlussbuchse muss einzeln bestellt werden.
  • Der Pfeil u. Bogen Chrony® ist mit einer Schießleuchte für geschlossene Räume ausgestattet.
  • Der Paintball Chrony® verfügt über einen Spritzschutz und eine Waffenablage.
  • Die Chronys für Pfeil u. Bogen und Paintball können auch für Gewehre, Handfeuerwaffen usw. verwendet werden.

ACHTUNG: Den Shooting Chrony® an einem warmen bzw. heißen Tag nicht im Auto liegen lassen.

Die Flüssigkeit der LCD-Anzeige kann sich (durch Wärmestauung) verändern und versagen

auf der Anzeige erscheint [8888].

 

FUNKTIONSWEISE

Der Chrony ist mit zwei Fotosensoren ausgerüstet, die in den schwarzen Kunststoffgehäusen vorne und hinten am Hauptgerät untergebracht sind. Sie befinden sich unterhalb von zwei Augen, die unten in den beiden Gehäusen sitzen, und erfassen den Flug der Kugel bzw. Patrone, indem die Änderung der Lichtmenge aufgezeichnet wird. (Es wird die momentane Veränderung der Lichtstärke erfasst.)

Wenn die Kugel bzw. Patrone den ersten Melder passiert, wird automatisch ein Zähler eingeschaltet, der daraufhin anfängt schnell zu zählen (wie eine sehr schnelle Stoppuhr). Wenn die Kugel bzw. Patrone den zweiten Fotosensor passiert, wird der Zähler wieder ausgeschaltet. Der Computer des Chrony® wandelt dann die Informationen je nach ab Werk eingestellter Betriebsart in Fuß pro Sekunde (FPS) oder Meter pro Sekunde (MPS) um. Der F-1 Chrony misst in FPS; der M-1 Chrony misst in MPS.

Wird der F-1 Chrony zusammen mit der Fernsteuerung oder dem Chrony Drucker verwendet, werden nach dem ersten und jedem weiteren Schuss alle statistischen Informationen wie Hi , Lo Au , Geschwindigkeiten, ES und SD (Standardabweichung ) vom internen Computer des F-1 Chrony berechnet.

Der Einsatz der Fernsteuerung bzw. des Chrony Druckers ermöglicht den Zugriff auf einen temporären Arbeitsspeicher zum Löschen einzelner Daten.

Nur der Beta und der Gamma Chrony haben einen energieunabhängigen Speicher, d.h., die Daten gehen beim Abschalten des Gerätes nicht verloren.

 

DIE VORBEREITUNG

DER UMGANG MIT DEM SHOOTING CHRONY®:

Man geht am besten langsam und in Ruhe vor, da das Kennenlernen des Gerätes Spaß bringen soll. Der Chrony® ist im Handumdrehen einsatzbereit.

1) Zuerst muss das Gerät GANZ auseinandergeklappt werden. Das Untergestell (z.B. ein Dreifuß) hindert u.U. das vollkommene Öffnen des Chrony. Wenn dies der Fall ist, wird die vom Chronograf gemessene Geschwindigkeit höher (schneller) sein als die tatsächliche Geschwindigkeit, da der Abstand zwischen den Punkten, an denen die Kugel bzw. Patrone die Fotozellen passiert, kürzer ist als der Abstand, auf den das Gerät geeicht ist.

2) Eine 9 Volt Alkalibatterie mit dem kurzen Kabel im Vordergehäuse verbinden und unter die Feder schieben. Bei Verwendung eines anderen Batterietyps funktioniert der Chrony® evtl. nicht ordnungsgemäß. Die Standardausführung des Chrony wird am Schalter an der Frontplatte eingeschaltet. Beim Master Chrony wird die lange Telefonschnur an den LCD-Monitor und innen an die Klemme des vorderen schwarzen Sensorgehäuses angeschlossen. Das Gerät kann nun eingeschaltet werden.

Einstellung

1) Als erstes muss auf eine sichere Rückwand geachtet werden. Ein Chronograf darf nicht ohne eine sichere und funktionierende Rückwand, die Projektile (Kugeln, Schrot, Pfeile) stoppt und Rikoschettierungen verhindert, benutzt werden.

2) Um den Chrony zu schützen und um ein Versagen der Rückwand zu vermeiden, müssen alle Schusswaffen aus der Ruhelage abgefeuert werden. Ein mit Sandsäcken gesicherter Schießtisch ist dafür ideal.

3) Chronografen arbeiten am besten, wenn die Messungen mit Zielschüssen erfolgen (d.h., dass die Kugeln verfolgt werden, die auf das Ziel abgefeuert werden). Richten Sie vor der Rückwand ein geeignetes Ziel ein.

4) Um das Messgerät zu schützen (und um die besten Ergebnisse zu erzielen), muss das Projektil zwischen 15 und 10 cm (6 und 4 Zoll) direkt ÜBER die zwei Augen in den schwarzen Kunststoffgehäusen vorne und hinten am Chronograf hinweg gehen. Der Chronograf sieht mit diesen "Augen". Damit Sie Ihre Schüsse gezielt abgeben können, können die Führungsstangen (Drahtstangen) auf diesen Höhen mit dunklem Klebeband beklebt werden.

5) Der Schussbereich:
Jeder Shooting Chrony und Master Chrony wird mit einem verstellbaren, dreieckigen Schussbereich (ein umgedrehtes Trapez) geliefert, das von 20 cm x 20 cm auf 36,25 cm x 36,25 cm vergrößert werden kann.

<= Chrony®, vu de devant

Alle Chronys sind mit vier 23,13 cm langen Drahtstäben und vier 16,25 cm langen Drahtstäben mit angebauten Messingverbindungsstücken ausgerüstet. Die 23,13 cm langen Stäbe werden winkelig in die äußeren Löcher eingesetzt, die in die schwarzen Kunststoffgehäuse des Gerätes eingelassen sind. An klaren, sonnigen Tagen (blauer Himmel) können die weißen Kunststoffdiffusoren auf die Drahtstäbe aufgesteckt werden (um Wolken zu simulieren). Die Fotosensoren sind auf die Diffusoren gerichtet, die einen weißen Hintergrund bilden. Sie bilden einen guten Kontrast zwischen der Kugel/Patrone und dem Hintergrund (Wolken oder Diffusoren) . Wenn der Himmel bewölkt ist, können die Stäbe ohne Diffusoren zur Ausrichtung benutzt werden.

6) Chronografe sollten mindestens 3 m von der Mündung von Schnellschusswaffen entfernt sein. Bei weniger leistungsstarken Gewehren kann der Abstand geringer sein. 1,5 m ist der richtige Abstand für 22-mm-Randzünder. Gewehre sollten aus 1,5 m abgefeuert werden, da durch das Streuungsmuster des Schusses und fehlgeleitete Ladepfropfen Schäden entstehen können.

7) Der Chrony kann auf einem Dreifuß (Kamerastativ) oder auf einem anderen verstellbaren Gegenstand befestigt werden, der über ein 0,625 cm großes 20er Gewinde verfügt, das in das Loch im Boden des Gehäuses geschraubt werden kann. Der Chrony® kann auch auf einen Tisch gestellt werden. Allerdings ist die richtige Justierung des Gerätes bei dieser Art der Positionierung am schwierigsten.

<== Master Chrony®

8) Beim F-1 oder M-1 Master Chrony (Abb. 3) muss der LCD-Monitor in Ihrer Nähe auf dem Schießstand abgestellt werden und weit genug von der Mündung entfernt sein.

9) Notieren Sie Ihre Schießergebnisse und Bemerkungen in einem Notizbuch.

10) BEIM CHRONOGRAFIEREN IMMER EINEN AUGEN- UND OHRENSCHUTZ TRAGEN

 

ACHTUNG! NOCH NICHT SCHIEßEN!

A. Vergewissern Sie sich, dass die Rückwand ausreichend ist.

B. GEWEHRE: Beachten Sie bitte, dass bei Gewehren mit Visier die Flugbahn der Kugel maximal 5 cm UNTERHALB der Visierlinie verlaufen kann; bitte nach oben verstellen, damit der Chrony® NICHT getroffen wird. Wenn der Chrony® von einer Kugel getroffen wird, wird das Gerät zerstört, wodurch Sie und andere durch die rikoschettierende Kugel und durch die Luft fliegende Teile des Chrony® gefährdet werden können. Markieren Sie die Drahtstäbe 10 cm oberhalb des Chrony® wenn mit Gewehren ohne Visieraufsatz geschossen wird, und 15 cm, wenn mit Gewehren mit Visieraufsatz geschossen wird.

C. HANDFEUERWAFFEN: Beim Schießen mit Unterschallmunition erreicht das Mündungsfeuer den Chrony® noch vor dem Geschoss, wodurch die Ergebnisse stark schwanken können. Den Abstand zum Chrony® vergrößern.

D. SCHROTFLINTEN: Da Ladepfropfen in alle Richtungen fliegen können, muss die Vorderseite des Chrony® geschützt werden, indem ein dickes Stück durchsichtiges Acryl über die Vorderseite des Gerätes geklebt wird. Das Stück Acryl darf nicht über die Vorderseite hinausragen. Diese Schutzeinrichtung kann bei Shooting Chrony Inc. bestellt werden (siehe Zubehörliste).

HINWEIS: Beim Schießen ohne Diffusor können die Drahtstäbe durch Strohhalme oder Holzdübel ersetzt werden. Wenn die Drahtstäbe von einer Kugel getroffen werden, können die Fotosensorgehäuse (die Augen des Chrony) kaputt gehen. Strohhalme und Dübel gewährleisten eine sicherere Visierführung.

<= Schutzschilde

E. Neben der Vorderseite des Chrony, die vor Ladepfropfen und Pulverflecken geschützt werden muss, sollten auch die Schlitze (Augen) der Fotosensoren mit einem starken, durchsichtigen Klebeband oder Schutzschilden (Abb. über) bedeckt werden, damit keine Pulverreste in die Schlitze eindringen können. Die Schlitze können auch mit Glas oder durchsichtigem Kunststoff überklebt werden..

F. PFEIL UND BOGEN: Der Abstand vom Bogen zum Chrony® muss mindestens eine Pfeillänge betragen. Pfeile mit stumpfen oder flachen Spitzen ergeben eine präzisere Geschwindigkeitsmessung.

 

DAS GERÄT IST JETZT EINSATZBEREIT

Le temps de se familiariser avec le Chrony®, mieux vaut utiliser des munitions bon marché, comme des plombs d'arme à air comprimé ou des balles à percussion annulaire de calibre .22 - par mesure d'économie.

Bis Sie mit dem Chrony® ganz vertraut sind, sollten Sie nur billige Munition verschießen, wie z.B. Luftgewehrkugeln oder 22-mm-Randzünderpatronen, um Geld zu sparen.

1. GERÄT EINSCHALTEN. Wurde der Chrony in den USA gekauft, wird er automatisch in Fuß pro Sekunde (FPS) erfassen und messen. Wurde das Gerät in einem Land gekauft, in dem das metrische System benutzt wird, erfasst und misst es in Metern pro Sekunde (MPS).

2.
Der F-1 Chrony wird auf jeder Seite ein blinkendes AL anzeigen. Die blinkenden Symbole bedeuten, dass das Gerät funktioniert und einsatzbereit ist. Chronys , die im MPS-Modus lesen, haben auf jeder Seite einen Punkt zwischen den beiden blinkenden Buchstaben (z.B. A.L ); wird kein Dezimalpunkt angezeigt, erfolgt das Auslesen in FPS.

3. Beim F-1 und M-1 Chrony können die Messvorgaben nicht verändert werden. Der F-1 Chrony zeigt AL in FPS und der M-1 Chrony zeigt A.L in MPS an.

4.
Der F-1 und M-1 Chrony und die jeweiligen Master Chronys Geräte zeigen die Schussnummer und die Schussgeschwindigkeit nur für maximal 32 Schüsse an. Notieren Sie jede Schussnummer und Schussgeschwindigkeit auf einem Blatt Papier, weil diese Geräte keinen Speicher besitzen. Nach dem 32. Schuss erscheint Ln und die Geschwindigkeitsanzeige beginnt zu blinken. Der 33. Schuss und alle folgenden Schüsse werden als Schuss 32 angegeben. Wenn Sie mit einer neuen Datenkette beginnen möchten, muss der Chrony AUS und wieder AN gestellt werden.

DEZIMALPUNKT

Beim Chronografieren von Geschwindigkeiten unter 1000 FPS erscheint auf der Anzeige ein Dezimalpunkt und Zehntel bzw. Zehntel und Hundertstel (z.B. 985.7 FPS oder 43.69 FPS). Abhängig von der ab Werk eingestellten Vorgabe werden die Geschwindigkeiten auf der Anzeige entweder in FPS (Fuß pro Sekunde) oder MPS (Meter pro Sekunde) erscheinen.

EINSATZ IN GESCHLOSSENEN RÄUMEN

Damit das Gerät richtig funktionieren kann, müssen über jedem Fotosensor ein Lichtdiffusor und eine Wärmelichtquelle angebracht sein (Abb. unten). Mit der wahlweise erhältlichen Raumbeleuchtung kann der Benutzer den Chrony® auch in geschlossenen Räumen einsetzen. Neonleuchten oder andere Leuchtstofflampen können nicht als Chronografen-Lichtquellen verwendet werden, weil sie bei doppelt hoher Wechselstromfrequenz flickern und falsche Messungen verursachen.

Raumbeleuchtung

Für die folgenden Informationen braucht man eine Fernsteuerung oder den Chrony Drucker

Der Druckknopf auf der Fernsteuerung entspricht der FU -Taste (Funktionstaste) am Chrony Drucker.

Der F-1 Chrony zeigt eine Zusammenfassung der Schussdaten an, z.B. Hi ( ), Lo ( ), und Average ( ) Geschwindigkeiten und die Anzahl der insgesamt abgefeuerten Schüsse ( );sowie die größte Streuung ( ) die Standardabweichung ( ). und die nummerierten Schüsse und kann auch für den Abruf einzelner Schussgeschwindigkeiten eingesetzt werden

1. Einen einzelnen Schuss löschen:

Die FU -Taste wiederholt drücken und loslassen, bis die gewünschte Schussnummer angezeigt wird (NICHT die Geschwindigkeit). Die FU- Taste so lange drücken, bis die Anzeige anfängt zu blinken, danach die Taste sofort loslassen. Der Chrony® wird die statistischen Informationen der ausgewählten Schussnummer automatisch anpassen.

2. Eine neue Zeichenkette beginnen:

Den Chrony zuerst AUS- und dann wieder EINschalten oder (wenn Sie nicht aufstehen möchten) die FU- Taste so lange drücken und loslassen, bis der Kode angezeigt wird. Die Taste so lange drücken, bis ,erscheint, dann die Taste loslassen. Es erscheint der Kode Die Taste so lange drücken und loslassen, bis sich die Anzeige sich auf umstellt. Die Taste so lange drücken, bis die Anzeige anfängt zu blinken. Die Taste dann sofort loslassen.

3. Informationen abrufen

Sie können die aufgezeichneten Daten jederzeit ansehen. Dazu die FU- Taste drücken, die abzurufenden Informationen auswählen, die Taste loslassen und die Informationen ablesen. Es können die unten aufgeführten Informationen ausgewählt werden.

Master Chrony®

Anzeige beim Drücken· Beschreibung · Anzeige beim Loslassen

Kettennummer · Ist beim F-1 Chrony immer Nr. 1
Tiefstgeschwindigkeit · Geschwindigkeit des langsamsten Schusses
Höchstgeschwindigkeit · Geschwindigkeit des schnellsten Schusses
Durchschnittsgeschwindigkeit · Kettendurchschnittsgeschwindigkeit
Größte Streuung · minus Geschwindigkeit.
Standardabweichung · Standardabweichung der Schusskette
Gesamtzahl der seit dem Einschalten des Chrony® aufgezeichneten Schüsse · Zahl der abgegebenen Schüsse

-10- · Nr. des letzten Schusses · Geschwindigkeit des 10. Schusses
-09- · Nr. des vorletzten Schusses · Geschwindigkeit des 9. Schusses
usw. So lange wiederholen, bis alle Schüsse angezeigt wurden, danach erscheint das Zeichen ( ). d.h., dass das Ende der Daten erreicht wurde und wieder geschossen werden kann. Wird die FU -Taste nochmals gedrückt, werden die Angaben noch einmal durchlaufen. Drücken und Loslassen der FU -Taste ermöglicht das Ansehen der einzelnen Daten. Wenn Sie vom Ansichtsmodus zum Arbeitsmodus wechseln wollen, darf die FU- Taste 15 Sekunden nicht betätigt werden. Das Gerät stellt sich automatisch in den Arbeitsmodus um. Wenn die FU- Taste länger als 2 Sekunden gedrückt wird, stellt sich das Gerät manchmal in ein Untermenü um. Warten Sie 15 Sekunden bis es sich automatisch wieder umstellt. Wenn Sie glauben, dass Sie etwas falsch gemacht haben, warten Sie einfach in Ruhe ab, bis es sich von allein wieder in den Arbeitsmodus zurückstellt. Diese Eigenschaften machen den Gebrauch des Chrony® problemlos und einfach.

 

EINSATZ IN GESCHLOSSENEN RÄUMEN

A) PROBLEM:=Lb=blinkt:
Ursachen u. Abhilfe: Batterie ist schwach und muss ausgetauscht werden.

B) PROBLEM: Keine LCD-Anzeige:
Ursachen u. Abhilfe:
1) Keine Batterie; Batterie anschließen;
2) Gerät nicht eingeschaltet; Gerät einschalten (-ON-);
3) Schlechte Verbindung; Batterieschnapper anziehen;
4) Batterie ist leer; Batterie austauschen;
5) Batterie ist KEINE Alkalibatterie; durch eine ALKALI-Batterie ersetzen.

C) PROBLEM: Keine Anzeige nach dem Schießen:
Ursachen u. Abhilfe:
1) Keine Diffusoren bei blauem Himmel, sonnigem Tag; Diffusor anbringen;
2) Einsatz von Diffusoren bei Bewölkung; Diffusoren abbauen;
3) Gerät zu nahe an der Mündung; Gerät weiter weg positionieren;
4) Es wird nicht direkt über die Fotozellen hinweg geschossen; besser zielen;
5) Gerät fluchtet nicht mit der Flugbahn der Kugel bzw. Patrone; Gewehr neu fluchten (es muss direkt auf das Ziel gerichtet sein); und
6) Es wird zu früh bzw. zu spät geschossen (schlechte Lichtverhältnisse); auf bessere Lichtverhältnisse warten oder das Chronografieren beenden

D) erscheint auf dem Bildschirm; der erste Sensor hat die Flugbahn der Kugel nicht erfasst, d.h., dass die Kugel nach der Schussabgabe nicht direkt über die Mitte des ersten Sensors geflogen ist oder dass schlechte Lichtverhältnisse herrschen. Vergewissern Sie sich, dass der Chrony® und die Schusslinie fluchten.

E) erscheint auf dem Bildschirm; der zweite Sensor hat die Flugbahn der Kugel nicht erfasst. Es gilt dasselbe wie oben: schlechte Lichtverhältnisse oder schlechte Ausrichtung.

F) Err 3 bis Err 9 erscheinen auf dem Bildschirm; die Zahl bezieht sich auf interne Kodes und ist für den Benutzer uninteressant. Es herrschen schlechte Lichtverhältnisse. Das Entfernen von Diffusoren könnte helfen.

G) Niedrige Geschwindigkeit wird gemessen. Lichtverhältnisse sind falsch; Diffusoren anbringen. Sie schießen u.U. bei schlechten Lichtverhältnissen.

H) Falsche Messung (normalerweise zu hoch); kann durch sehr starkes Licht oder durch den Betrieb in der Nähe von Elektromotoren, Radargeräten, Stromleitungen, Elektrozäunen, statischer Elektrizität, Funksendegeräten usw. verursacht werden. Der Chrony® könnte sich auch zu nahe an der Mündung befinden. Abhilfe: Versuchen Sie es entweder mit einem Diffusor, entfernen Sie das Gerät aus elektrischen Störfeldern, positionieren Sie es weiter von der Mündung weg oder versuchen Sie alles auf einmal. .

I) Sehr hohe Geschwindigkeitsmessungen

  1. kann vom Mündungsfeuer herrühren; den Chrony® weiter von der Mündung entfernt aufbauen, oder
  2. der Chrony® ist nicht vollkommen geöffnet; auf Störungen durch Dreifuß oder Gestell achten

J) Keine Anzeige bei kalter Witterung; Batterie gegen eine warme Batterie austauschen.

 

WEITERE TIPPS UND HINWEISE

Achten Sie auf Temperaturunterschiede wenn Sie Ihre Schüsse chronografieren und die Werte bei Wettbewerben einsetzen. Bei kalter Witterung verbrennt Pulver langsamer und hat eine dementsprechend langsamere Geschwindigkeit als bei wärmeren Temperaturen. Die Geschwindigkeit wird weiterhin durch Höhenunterschiede beeinflusst. Schüsse, die selbst bei kaltem Wetter nahezu Höchstgeschwindigkeiten erzielen, können unnormal hohe Drücke verursachen und bei warmer Witterung gefährlich sein. Versuchen Sie immer, die Chronografierungsverhältnisse den tatsächlichen Umgebungsbedingungen beim Schießen oder Jagen anzupassen. Wenn Sie z.B. im Spätherbst jagen, sollten Sie auch im Spätherbst chronografieren.


BEIM CHRONOGRAFIEREN IMMER EINEN AUGEN- UND OHRENSCHUTZ TRAGEN.

An sonnigen Tagen kann Licht aus bestimmten Winkeln heraus von der Kugel reflektiert werden, wodurch ein Schatten verursacht wird. Ist dies der Fall, kann die Kugel mit einem dunklen Filzstift angemalt werden.

An sonnigen Tagen kann der Chrony® seitwärts in Richtung Sonne ausgerichtet sein, so dass sich die Diffusoren zwischen der Sonne und den Fotozellen befinden. Vergewissern Sie sich, dass der Chrony® vollkommen geöffnet bleibt und genau mit dem Ziel fluchtet. Der Einsatz von Diffusoren bei Bewölkung kann evtl. dazu führen, dass dem Gerät zu viel Licht genommen wird.

Bei Bewölkung brauchen keine Diffusoren eingesetzt zu werden, da die Wolken einen weißen Hintergrund schaffen, wodurch der nötige Kontrast gewährleistet ist.

 

FORMELN

Der Computer im Alpha Chrony bzw. Alpha Master Chrony berechnet kurze Kettenstatistiken und verfährt dabei ähnlich wie unten beschrieben:

Durchschnitts- (mittlere) Geschwindigkeit

V ist die Geschwindigkeit und n ist die Anzahl der abgefeuerten Schüsse

Alle Schüsse einer Zeichenkette werden addiert und durch die Anzahl der Schüsse in der Kette geteilt, z.B.:
(911.3 + 917.4 + 913.1 + 915.5) ÷ 4 = 914.7 m/s
(2990 + 3010 + 2996 + 3004) ÷ 4 = 3000 FPS

Standardabweichung, Gesamtheit

Das Quadrat der Durchschnittsgeschwindigkeit wird mit der Anzahl der Schüsse multipliziert und von der Summe der Quadrate aller Schussgeschwindigkeiten subtrahiert. Diese Gesamtsumme wird dann durch die Anzahl der Schüsse minus 1 geteilt und aus diesem Ergebnis wird die Quadratwurzel gezogen, z.B.:

Die STANDARDABWEICHUNG ist eine Messung, die angibt, wie sehr die Geschwindigkeit jedes Schusses dem "durchschnittlichen" Schuss gleicht. Sie wird mit STANDARD bezeichnet, weil sie so berechnet wird, dass sie beim Vergleich zur NORMALKURVE eine STANDARD-Bedeutung hat. Fast alle messbaren Dinge können auf einer Normalkurve dargestellt werden [z.B. Körpergröße, Durchmesser von (angeblich) identischen Motorkolben und die Geschwindigkeit von (angeblich) identischen Patronen]. Die NORMALKURVE zeigt, dass alle Variablen häufiger am oder nahe des Durchschnittswertes auftreten und weniger häufig sind, je weiter sie vom Durchschnitt abweichen. Man benutzt die Messung der STANDARDABWEICHUNG, um alle gemessenen Werte miteinander und mit dieser Kurve vergleichen zu können [68% aller gemessenen Werte liegen innerhalb von einer Standardabweichung über oder unter dem Durchschnitt, 95,4% liegen innerhalb von zwei Standardabweichungen über und unter dem Durchschnitt und 99,7% liegen innerhalb von drei Standardabweichungen über und unter dem Durchschnitt]. Deshalb ist die Standardabweichung in der Statistik und Messtechnik eine universelle Methode, um mit Daten zu arbeiten und sie zu interpretieren.

Wenn die Gewehrkugeln also eine durchschnittliche Mündungsgeschwindigkeit von 3000 Fuß pro Sekunde haben und ihre Standardabweichung 20 beträgt, fallen 68% der abgegebenen Schüsse zwischen 2980 und 3020 FPS und 95,4% fallen zwischen 2960 und 3040 FPS. Fast alle (99,7%) fallen zwischen 2940 und 3060 FPS.

Da die Standardabweichung die wichtigste Information ist, die der Chronograf berechnen kann, ist es hilfreich, wenn man den Grund dafür versteht. Man braucht mindestens zehn (10) Schuss, um einen zuverlässigen Durchschnittswert und eine zuverlässige Standardabweichung errechnen zu können. Weniger Schüsse (z.B. 3 oder 5) werden als "kleine Proben" bezeichnet und gelten bei der Berechnung von Variablen als unzuverlässig.

Größte Streuung Hi - Lo

Der langsamste Schuss wird vom schnellsten Schuss subtrahiert:
917.4 - 911.3 = 6.1 m/s
3010 - 2990 = 20 FPS (pi/s)

ENERGIEBERECHNUNG:
Durchschnittsgeschwindigkeit×Durchschnittsgeschwindigkeit×Gewicht der Kugel in Grains ÷ 450 240 = ______ engl. Fuß/Pfund

1 Kg = 2.2 Lbs. (Pfund); 1 Lbs. = 7.000 Grains

 

TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN

Der Chrony zeigt Geschwindigkeit in Fuß pro Sekunde (oder Meter pro Sekunde) an und arbeitet in einem Geschwindigkeitsbereich von 30 FPS bis 7000 FPS (10 MPS bis 2134 MPS). Der Betriebstemperaturbereich liegt bei 0° Celsius bis 43° Celsius (32° Fahrenheit bis 110° Fahrenheit), nicht kondensierend. (Die Umgebungstemperatur muss immer über der Betauungstemperatur liegen, wenn der Chrony® benutzt wird.)

Aufbewahrungstemperaturbereich: -10° Celsius bis 50° Celsius (14° Fahrenheit bis 120° Fahrenheit), nicht kondensierend. (Die Umgebungstemperatur, bei der der Chrony® aufbewahrt wird, muss immer über der Betauungstemperatur liegen, es sei denn, der Chrony® wird in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahrt.)

Genauigkeit: 99,5% oder höher. Der Unterschied zwischen der angezeigten Geschwindigkeit und der Ist-Geschwindigkeit liegt bei 1: 200, d.h., ± 10 FPS bei einer Geschwindigkeitsanzeige von 2000 FPS. Die normale Leistung ist gewöhnlich besser und die sog. Schuss-Schuss-Wiederholbarkeit ist immer genauer, d.h., die aufgezeichnete durchschnittliche Geschwindigkeit kann bis zu 0,5% von der tatsächlichen durchschnittlichen Geschwindigkeit abweichen. Die Standardabweichung, die anhand von Daten berechnet wurde, die vom Chrony® gesammelt wurden, liegt jedoch immer näher als 0,5% an der tatsächlichen Standardabweichung der Zeichenkette. Dies ist eine wichtige Tatsache, da eine korrekte Messung der Uniformität einer Ladung von größerer Bedeutung ist, als eine exakte Messung der Durchschnittsgeschwindigkeit.

 

PHYSIKALISCHE/FUNKTIONELLE SPEZIFIKATIONEN

LCD-Anzeige: 1,37 cm hoch

Gewicht: 1,2 kg

Lebensdauer der Batterie: 48 Stunden im Dauerbetrieb. Die Fotosensoren besitzen einen großen Empfindlichkeitsbereich. Eine elektronische Eichung gewährt höchste Genauigkeit.

Wenn der Chrony® aufgrund einer Störung eingeschickt werden muss, darf er nicht an den Händler, die Vertriebsstelle oder das Versandhaus gesandt werden, wo er gekauft worden ist, sondern muss direkt an SHOOTING CHRONY INC. geschickt werden.

US -Bürger sollten ihren CHRONY
an folgende Anschrift senden:

SHOOTING CHRONY INC.
3840 East Robinson Rd., PMB # 298
Amherst, NY 14228 USA

KANADISCHE Staatsbürger
und andere nicht in den USA Ansässige
sollten ihren CHRONY an folgende Anschrift senden:

SHOOTING CHRONY INC.
2446 Cawthra Rd
Building 1, Unit 10
Mississauga, Ontario KANADA L5A 3K6

e-Mail: chrony@shootingchrony.com
Internet: http://www.shootingchrony.com

Tél. : 1-(905) 276-6292;
Fax: 1-(905) 276-6295

Nur ein Chrony® ist auseinanderklappbar!
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Last updated: March, 2016
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